Grundlagenuntersuchung zur ultraschallunterstützten Umformung metallischer Werkstoffe mittels Druck- und Scherbeanspruchung

Leiter

Mitarbeiter

Laufzeit:

Start: 1. März 2018
Ende: 30. November 2022

Kurzbeschreibung

Ein Ansatz die Prozessgrenzen in der Massivumformung zu erweitern, ist die Überlagerung der Werkzeugbewegung mit einer hochfrequenten Oszillation. Diese sogenannte Ultraschallunterstützung (US) führt zu einer unmittelbaren Reduzierung der Fließspannung und damit zu verringerten Werkzeug- und Werkstückbelastungen. Der Fokus der grundlagenwissenschaftlichen Untersuchungen in diesem Projekt liegt auf den zugrundeliegenden Mechanismen der Fließspannungsreduktion sowie der Auswirkungen auf das Werkstoffflussverhalten. In schwingungsüberlagerten Scherversuchen wurde ermittelt, dass die zyklische Be- und Entlastung die Rissinitiierung begünstigt und somit zu einem früheren Materialversagen führt. Das Formänderungsvermögen des Werkstoffs C35E wird somit durch die Ultraschallunterstützung verringert.


Früheres Werkstoffversagen durch Ultraschallunterstützung

Forschungsgruppen

Publikationen