Kerbwalzen und Wechselbiegen – Grundlegende Untersuchungen zur Herstellung von Fließgut mit geringem Aspektverhältnis ausgehend von Bandmaterial

Leiter

Mitarbeiterin

Laufzeit

Start: 1. April 2020

Ende: 30. September 2024

Verlängerung: 31. März 2026

Kurzbeschreibung

Zur Steigerung der Produktivität des Produktionsprozesses von Stahldrähten wird die Prozesskette Kerbwalzen und Wechselbiegen grundlegend analysiert. Während des Kerbwalzens werden beidseitig Kerben in ein Blechband geformt, in deren Bereichen der Werkstoff während des anschließenden Walkprozesses ermüdet und Risse entstehen. Die numerische und experimentelle Umsetzung beider Prozessschritte ermöglicht die Identifikation relevanter Einflussgrößen und deren Wechselwirkungen. Berücksichtigte Parameter sind u. a. beim Kerbwalzen der Kerbspitzenradius, der Kerbwinkel und die Stegdicke, sowie beim Wechselbiegen der Biegewinkel und die Zyklenzahl bis Bruch bzw. bis zur angestrebten Reststegdicke. Zur Bewertung der Materialtrennung sind numerische und experimentelle Studien der duktilen Schädigung erforderlich.

Schliff- und REM-Aufnahmen eines Drahtadernbandes vor/nach dem Wechselbiegeversuch (WBV)

Forschungsgruppen: Umformtechnik

Publikationen