Werkstückseitige Beeinflussung der tribologischen Bedingungen beim Presshärten

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Mitarbeiter

Laufzeit:

Start: 1. November 2019
Ende: 31. Oktober 2021

Kurzbeschreibung

Presshärten hat sich in der Automobilindustrie für die Herstellung
von höchstfesten Bauteilen etabliert. Da der Einsatz von Schmiermitteln
aufgrund der hohen Einsatztemperaturen > 850 °C bisher nicht möglich
ist, treten hohe Reibzahlen gekoppelt mit Verschleiß im Prozess auf. In
dem von der FOSTA und AiF sowie dem BMWK geförderten Projekt
P1291/IGF-Vorhaben 20339 N „Werkstückseitige Beeinflussung der tribologischen Bedingungen beim Presshärten
wurde vor diesem Hintergrund der Einfluss werkstückseitiger
Austenitisierungsparameter sowie Werkstoffbeschichtungen und dem daraus
resultierenden tribologischen Einsatzverhalten ermittelt. Der Einfluss
unterschiedlicher Heizparameter und Beschichtungen wurde auf die
Schichtausbildung und das Reibverhalten im Streifenzugversuch
untersucht. Die signifikanten Einflussparameter und Wechselwirkungen
wurden anschließend in ein Reibmodell zur realitätsnahen numerischen
Abbildung des Reibverhaltens eingearbeitet und anhand von
Realexperimenten validiert. Die Ergebnisse und Erkenntnisse im Projekt
wurden in einem Abschlussbericht zusammengefasst, der in Kürze bei der
FOSTA erhältlich sein wird. Im Rahmen des Projekts entstanden sechs
Veröffentlichungen. Die studentischen Arbeiten im Projekt wurden mit dem
Dörrenberg StudienAWARD, dem Stipendium der Stiftung Industrieforschung
sowie dem DIEHL Masterpreis ausgezeichnet und gefördert.


Gefördert durch Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.


Forschungsgruppen

Publikationen